DevOps & Cloud

Ziehen Sie in die Cloud

29. Dezember 2017

Cloud Computing (deutsch: Rechnerwolke oder Datenwolke) ist zum festen Bestandteil des Internets geworden. Über ein Netzwerk, meist über das Internet, wird hierbei von Dritten verwalteter Speicherplatz angeboten und vom Endkonsumenten als Ort der Datenablage genutzt.
Dadurch ist die Cloud mittlerweile DIE Umgebung in dem Unternehmen Ihre Daten und Programme speichern und abrufen. Dies bietet Kunden und Mitarbeitern zahlreiche Vorteile:

  1. Kostenreduktion: Statt wie früher große Summen in Anschaffung, Wartung und Update ihrer Hard- und Softwarumgebung zu investieren, ist dies nun Aufgabe des Cloud Providers. Genutzte Software ihres Unternehmens muss nun nicht mehr auf jedem Rechner in ihrem Netzwerk installiert werden. Der Zugang erfolgt nun bequem von der Cloud aus.

  2. Mobilität: Informationen können von nahezu jedem Ort mit Internetzugang bequem auf ihren Mittelklasse PC oder ihr Smartphone hoch- und heruntergeladen werden. Jedes Teammitglied kann sich mit Internet Explorer und Co. einen schnellen Zugang und Überblick zu wesentlichen Vorgängen verschaffen.

  3. Datensicherheit: Ihre Daten sind mittels moderner Sicherheitsfeatures, wie Access Control, Datenverschlüsselung und Authentifizierungsprüfung, vor Datenmissbrauch und -diebstahl gesichert.

  4. Notfallwiederherstellung: Daten, die einmal in die Cloud hochgeladen wurden, sind für jedes Teammitglied immer verfügbar. Sollte also einmal der Office PC eines ihrer Teammitglieder ausfallen, hält sich der Datenverlust, dank Cloud, im Rahmen.

Hohe Effektivität durch die Cloud

Doch warum sind nicht schon längst alle Unternehmen auf die Cloud umgestiegen?
Gute Frage, denn die Unternehmen, welche bereits umgestiegen sind, profitieren maßgeblich davon. Sie können ihren Nutzern einen viel besseren Service anbieten. Daten dieser Unternehmen sind für dessen Kunden schneller und von fast überall aus zugänglich. Oft ist die Bereitstellung der Daten zudem auch günstiger. Eine solche Bereitstellung benötigt kein Verkaufsteam mehr. Desweiteren muss eine zur Verfügung gestellte Software nicht mehr für unterschiedliche Betriebssysteme entwickelt werden.
Wenn sie zudem nun auch noch einfacher zu bedienen ist, dann ist das Produkt Cloud nach der Scheelentech These #1 der klassischen Software überlegen.

Neuer Marktanteil Cloud

Amazon konnte in diesem Bereich bereits einen Siegeszug antreten. Das Unternehmen vermietet seine Rechenleistung an dessen Kunden und macht damit bereits mehrere Milliarden Umsatz. Die simple Idee: Amazon stellte fest, dass zu bestimmten Jahreszeiten, wie z.B. Weihnachten, viel Rechenleistung benötigt wird um die Webseite amazon.com Kunden optimal anzuzeigen. Zu anderen Zeiten des Jahres lag diese Rechenleistung allerdings brach und wurde nicht benötigt. Also entschied sich Amazon diese ungenutzte Leistung an Kunden zu vermieten. Statt, dass der Kunde sich einen Computer kauft und sich diesen nach Hause transportieren lässt, kann er in der Cloud von Amazon, d.h. über das Internet und den Webbrowser auf die für ihn benötigte Rechenleistung zugreifen.

Salesforce hat sich bereits komplett der Cloud verschrieben

Ein weiteres Unternehmen, das mit Cloud Produkten in der Unternehmenswelt massiven Erfolg feiert, ist Salesforce. Salesforce bietet Unternehmenssoftware in der Cloud an. Salesfores Werbeslogan “No Software” ist Programm. Es wird keine Software angeboten, die sich dessen Kunden erst auf ihrem Rechner installieren und updaten müssen. Stattdessen bieten Sie ihr Produkt in der Cloud an. Das heißt, die Kunden können ohne Vorinstallation über den Webbrowser auf das Produkt zugreifen und dort ihre Unternehmensaktivitäten verwalten.

Andere Unternehmen bessern nach

Obwohl der Begriff "Cloud Software" und der damit zusammenhängende Begriff "Software-as-a-Service" bereits seit über fünf Jahren im Umlauf sind, sind wir meiner Meinung nach, erst am Anfang dieser Entwicklung. Gerade in Puncto Bedienerfreundlichkeit und Kompatibilität gibt es noch viel nachzubessern.

Viele Unternehmen sind trotzdem noch nicht oder nur teilweise in die Cloud umgezogen. Das heißt, sie nutzen immer noch Software per Download, welche eigentlich effektiver über den Webbrowser zugänglich wäre.

Steigen Sie in die Cloud ein

Da heute die Menschen vertraut mit dem Einkauf und dem Teilen von Inhalten über den Browser auf Amazon und Facebook sind, ist kein großes Training für den Umstieg nötig. Man erkennt bereits, dass viele Cloud Produkte den Markt mehr und mehr für sich gewinnen. Wenn Sie ein eigenes Unternehmen haben, ist ein Umstieg auf Cloud Produkte sehr sinnvoll. Ich bin fest überzeugt, dass sich eine eigene Cloud Strategie langfristig auszahlen wird. Unternehmen sollten sich jetzt zu ihrer Cloud Strategie beraten lassen.
Auch ich berate Sie gerne, welche Cloud Produkte sich für Ihr Unternehmen eignen. Schreiben Sie mich dazu einfach per E-Mail an.


Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?

Was ist Ihre Meinung?

Kommentieren Sie diesen Blogartikel.

Damit verifiziere ich, dass Sie ein Mensch sind.