Softwareentwicklung

So machen Sie Softwareentwicklung CLEVER

22. Dezember 2017

Eine Benutzeroberfläche ist wie ein Witz. Wenn man ihn erklären muss, ist er nicht gut. -- Martin LeBlank

Jedes Jahr werden Millionen von Apps, Webseiten und anderer Softwarekomponenten entwickelt. Und jeder Produktverantwortliche stellt sich dabei immer die gleichen Fragen: Wie mache ich diese Software zum Hit? Wie setze ich mich mit meinem Produkt gegenüber der Konkurrenz durch? Was ist eine sichere Strategie zum Erfolg?

Genauso wie jeder Produktverantwortliche wollen auch Entwickler, dass ihr Produkt Erfolg hat. Nur wie kann man das sicherstellen? Gibt es überhaupt eine Erfolgsformel für Software?

Erfolgreiche Software durch gute UX

In meinem Beitrag "So wichtig ist User Experience" beschreibe ich, warum die User Experience (kurz: UX) eines der wichtigsten Bausteine auf diesem Weg ist. User Experience beschreibt die Gefühle und Haltungen, welche ein Nutzer bei der Verwendung einer Software erlebt. Für Softwareprodukte ist UX besonders wichtig, da Nutzer die Software meist kostenlos testen. Sie verschaffen sich so vor der Kaufentscheidung einen Überblick und bilden sich ein Urteil über Leistung und Handhabbarkeit der Software. Der allseits entscheidende Faktor ist und bleibt hier also User Experience. Sie gibt den wesentlichen Ausschlag, ob die Software für den potentiellen Käufer einen Mehrwert bietet oder nicht.

Software wird CLEVER

Ich habe mir Gedanken gemacht, welche Punkte Software mit einer guten User Experience auszeichnen.

Meine Antwort lautet: Clever

Diese Abkürzung steht für die Adjektive:

  1. Cool
  2. Leistungsfähig
  3. Erreichbar
  4. Verständlich
  5. Erweiterbar
  6. Ressourcenschonend

Cool

Coole Software will ich meinen Freunden zeigen oder ihnen davon erzählen. Dadurch gewinnt die Software schnell neue begeisterte Fans und erfreut sich steigender Popularität.

Leistungsfähig

Keiner hat Lust sekundenlang auf die Antwort einer Webseite zu warten. Die Bedienung macht so keinen Spaß. Das ist ein klares No-Go. Deshalb ist es besser, die Nutzer mit einer prompten Antwort zu überraschen. Eine deutlich verbesserte User Experience ist die Folge.

Verständlich

Natürlich muss die Software auch verständlich sein. Im besten Fall sollte sie selbsterklärend, intuitiv und ohne Anleitung verwendbar sein. Ansonsten gibt ein kurzes Tutorial meist genügend Einblick über die Funktionsweise. Gestalten Sie ihre Software für ihre Nutzer einfach und intuitiv. Somit ist sie auch für Neulinge einfach verständlich.

Erweiterbar

Damit Sie die Software effektiv weiterentwickeln können, macht es Sinn sie flexibel zu halten. Mit Erweiterungen können Sie schnell und unkompliziert auf Feedback ihrer treusten Kunden reagieren. Wichtig dabei ist, dass der Einbau von Erweiterungen im Voraus eingeplant wurde. Hilfreich ist hierbei auch die Aufnahme der Nutzerdaten. Was benutzen meine Nutzer am Häufigsten? Wo brechen Sie ab? Das alles sind Ansatzpunkte für zukünftige Erweiterungen. Eine Aufnahme von Nutzungsdaten stellt eine essentielle Vorarbeit für die Entwicklung von Erweiterungen dar.

Ressourcenschonend

Oft sehe ich Software, die mit Bildern, Texten und Animationen nur so um sich schmeisst. Ich denke, hierbei ist es wichtig einen klaren Fokus auf die Kernfunktionen zu legen und getreu dem Motto zu handeln: Form follows function.
Alles Unnötige, was als ablenkende Elemente identifiziert wurde, stellt Ballast für Software und Nutzer dar und sollte entfernt werden.


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